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Nachdem die Schüler*innen des Leistungskurses Kunst des 12. Jahrgangs am 13.12.2017 im Bauhaus-Archiv, ihrem „extended art campus“, die aktuelle Ausstellung NEW BAUHAUS CHICAGO kennen gelernt und ein Intensivtraining für ihre Live Speaker Tätigkeit durchlaufen haben, waren die ersten beiden am 17.01.2018 im Museum vor Ort, um das innovative Vermittlungsprogramm JUNGE LIVE SPEAKER zu unterstützen. Nachfolgend können Sie einen Bericht von Isabel Zander-Zeidam lesen.

Am Mittwoch, dem 17.01.2018, war ich im Rahmen der Kulturpartnerschaft unserer Schule mit dem Bauhaus-Archiv zusammen mit Max in der Ausstellung ‚New Bauhaus Chicago, Experiment Fotografie / Film’ als Live Speaker eingesetzt. Nachdem wir vor Ort ankamen und uns bei der Museumspädagogin gemeldet haben,  bekamen wir unsere “frag mich” T-shirts überreicht und haben uns sogleich in die Ausstellung begeben. Wir haben von der erfahrenen Live Speakerin Ilke Küster ein paar Tipps als Einleitung bekommen und uns in den Ausstellungsräumen verteilt. Uns wurde ein Schreibpad zugeteilt; dann mussten wir uns ein Kunstwerk aussuchen, das wir zur Übung den anderen gegenseitig vorstellen sollten. Das hat ganz gut geklappt und wir fühlten uns sicher – darauf hatten wir keine Bedenken mehr, die Besucher einfach anzusprechen und uns mit ihnen über die Kunst zu unterhalten. 

Ich habe einige sehr interessante Menschen kennen gelernt, meine Initiative wurde aber auch einige Male abgelehnt. Ich habe ein junges Studentenpaar angesprochen, weil ich deren Sprachakzent wiedererkannt hatte. Es stellte sich heraus, dass das Paar aus Brasilien kam. Ich habe mich mit ihnen auf Portugiesisch (eine meiner Muttersprachen) unterhalten und habe so erfahren, dass die beiden Studenten sind und hier momentan in der Humboldt-Universität an einem dreimonatigen Austauschprogramm teilnehmen. Das Pärchen hat sich sehr für Fotografie interessiert und wir haben eine ganze Fotoserie vor Ort besprochen, was alle Beteiligten als große Bereicherung empfunden haben.

Auch mit einer älteren Dame, die alleine im Bauhaus war, habe ich mich ausführlich über eine Fotografie von Walter Peterhans ausgetauscht. Ich kenne mich gut mit Peterhans aus, da ich eine Präsentation über ihn im Kunstunterricht gehalten habe. Meine beste Erfahrung habe ich mit einer Gruppe von jungen Männern aus Großbritannien gemacht. Als ich sie gefragt habe, ob ich ihnen helfen könnte, haben sie erzählt, dass sie Inspirationen suchen. Wir kamen ins Gespräch und ich erkundigte mich, wofür sie denn Inspirationen benötigten. Es stellte sich heraus, dass sie Musiker waren und nach einem Albumcover suchen. Dann habe ich gefragt, was für Musik sie machen, um ihnen einen besseren Rat geben zu können. Electronische Musik war ihre Schiene. Ich habe ihnen daraufhin ein paar Werke in der Ausstellung gezeigt, die ich als passend empfand und sie haben sie sich notiert. Desweiteren haben wir uns über die Berliner Nightclubs unterhalten und ich habe ihnen Tipps geben können, wo man in Berlin die beste elektronische/Techno-Musik hören kann. Sie haben sich sehr gefreut und überschwänglich bedankt für die ausführliche Auskunft.

Viele Besucher haben allerdings auch mich angesprochen und gefragt, wo ich herkomme und wieso ich so viele Sprachen sprechen kann. Ich habe jedem erzählt, dass ich eine Kunst-Schülerin bin und von der Nelson-Mandela-Schule, einer staatlichen internationalen Schule in Berlin, komme. Ins Gespräch kam ich auch mit einigen Asiaten, die aber alle Deutsch gesprochen haben. Im Großen und Ganzen fand ich die Erfahrung, als Live Speaker im Museum zu arbeiten, super toll und interessant. Ich habe mich gefreut, mein Wissen übers Bauhaus mit fremden Menschen teilen zu können und mich mit ihnen über Kunst und deren Bedeutung zu unterhalten. Es gab auch Leute, mit denen ich einfach nur über die Schönheit einer einzigen Fotografie gesprochen habe. Ich bin sehr dafür, dass wir das Live Speaker Programm bereichern dürfen, denn wir und auch die Besucher profitieren von einer intensiveren Auseinandersetzung mit Kultur und Wahrnehmung von Kunstwerken.

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